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WeinWert S.L.
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weinwert - weinanbau im eigenen garten

Mit WeinWert® zum eigenen Wein

Winzer gibt es viele auf der Insel. Sie verkaufen Wein.
Doch nur einer bringt den gesamten Weinberg zum Kunden.

Mit Ebbe und Flut, Watt und Platt, konnte sich Henri Fink offenbar nie so recht anfreunden. Also zog es den gebürtigen Norddeutschen zunächst an die romantische Mosel. Dort widmete er sich fortan seiner Begeisterung für den Weinanbau. Der junge Winzer veredelte seinen Beruf durch besondere Ausbildungen im baden-württembergischen Weinsberg und schließlich in Michigan.

Der Mann, der (Wein-)Berge versetzt
Inzwischen lebt Henri Fink in Binissalem. Hier, im Reich der großen Wein-Produzenten, hat Henri Fink einen ganz eigenen Weg gefunden, Menschen an Reben und Weine heranzuführen. Sein Projekt trägt den Namen „WeinWert“. Brachliegende, private Grundstücke und Ländereien werden, auf Wunsch der Besitzer, mit blühenden und, im besten Fall, ertragreichen Reben bepflanzt. Blieb‘ dem privaten Rebfreund bislang der Weg zum eigenen Wein versperrt, versetzt Henri Fink ganze (Wein-)Berge, um das private Glück seiner Kunden vollkommen zu machen.
Mit Wundern hat das Unternehmen „WeinWert“ nichts zu tun. Es ist vielmehr eine interessante Alternative bei der Nutzung brachliegender, oder bislang ungenutzter Flächen. Voraussetzung ist die richtige Planung. Henri Fink macht sich ein genaues Bild der Situation vor Ort. Dabei geht es um die Lage des Grundstücks und die Bodenbeschaffenheit – beides entscheidende Details zur Feststellung des Terroirs. Der erfahrene Önologe weiß, dass nicht jede Rebe für jedes Land geeignet ist.
Gemeinsam mit dem Kunden wird dann besprochen, welche Rebsorte in Frage kommt. Je nach Größe des Grundstücks können auch mehrere zur Auswahl stehen. „Der Weinanbau lohnt sich ab einer Fläche von etwa 1.000 Quadratmetern“, nennt Henri Fink die Faustformel für angehende Hobbywinzer. Auf einer solchen Fläche können 500 Reben gepflanzt werden. Aus diesen werden zur Ernte, läuft alles rund, stattliche 600 Flaschen eigener Wein.

Den eigenen Wein genießen oder vermarkten
Das Konzept ist auf der Insel angekommen und wird immer beliebter. Das zeigen die vielen „Neuwinzer“, welche die Dienste von Henri Fink und seiner Mannschaft immer häufiger nachfragen und ihren eigenen Weinberg anpflanzen lassen. Im Herbst 2019 findet die erste Ernte statt. Zwischen dem Setzen der Reben und der „Jungfernlese“ – so wird die erste Lese nach dem Setzen eines neuen Rebstocks genannt – liegen drei Jahre. Gutes braucht eben Zeit.
Nun geht Henri Fink mit seinem Unternehmen „WeinWert“ ein neues Projekt an: Der Winzer hat die bislang leerstehende Burg an der Schnellstraße von Palma nach Manacor, direkt an der Ausfahrt Algaida, gekauft. Fink will das Traditionsgebäude zu einem kulturellen Zentrum, einer Wein-Erlebniswelt, machen. Natürlich spielen die hochwertigen Produkte seiner Kunden dabei eine zentrale Rolle. „Das war der nächste logische Schritt, erklärt Henri Fink. „Man pflanzt Reben an, hat irgendwann Trauben, und dann braucht man ein Gebäude, in dem man schließlich aus den Trauben Wein machen kann.“ Die „WeinWert“-Kunden werden hier einen Treffpunkt finden, um beispielsweise Freunden und Bekannten den eigenen Topfen vorzustellen. Damit aber nicht genug: Auch sollen Weine von möglichst vielen anderen mallorquinischen Bodegas verkauft werden.

Portfolio

• Anlegen privater Weinberge
• ganzjährige Pflege der Reben
• Lese
• Kelterung
• Flaschenabfüllung
• Verkauf der Weine über eigenes Vertriebsnetz